Wie sich der Wert zusammensetzt: Funktechnik je Sektor plus ein sektorunabhängiger Sockel für Baseband und Transportanbindung, das Ganze mit dem Overhead für Gleichrichter und Kühlung. Deshalb ist ein Standort mit einem Sektor nicht ein Drittel eines Standorts mit dreien. Je Mieter fällt dieser ganze Block erneut an: Jeder Netzbetreiber am Mast bringt seine eigenen Sektoren, sein eigenes Baseband und seine eigene Transportanbindung mit. Geteilt werden Mast, Schrank und Kühlung — nicht die Elektronik. Drei Mieter tragen deshalb rund die dreifache Funklast, und der Sockel zählt dreimal, nicht einmal. Die Sektor-Werte sind über die Generationen addierbar — ein Multi-RAT-Standort eines Mieters ist die Summe seiner Sektor-Anteile plus einem Sockel; die Auswahl hier lässt allerdings nur eine Generation zu, ein gemischter Standort wird von Hand eingetragen. Der Richtfunk-Wert ist aus Herstellerdatenblättern aufgebaut (Strecke + Aggregation + Gleichrichter) und deshalb der belastbarste der Liste. Alle Werte sind Anhaltspunkte für den Einstieg; eine Woche Messdaten vom Gleichrichter ersetzt sie vollständig.
Eingangsgröße: die 24 Stundenwerte als Balken (0–23 h). Aktualisiert sich live beim Ändern. „Aus Spitzenlast/Mittel erzeugen" überschreibt mit der Standard-Tagesform (Mittel und Spitzenlast aus den Feldern oben in dieser Kachel).
Zwei verschiedene „Spitzen" — bewusst: Dieses Profil ist die Dauerlast im Tagesverlauf (Mittel + moderater Tagesbuckel). Sein Maximum dimensioniert das Aggregat und den Energie-/Brennstoffbedarf. Die separat eingegebene Spitzenlast (das Feld oben in dieser Kachel, z.B. eine seltene kurze Lastspitze) taucht hier absichtlich nicht auf — sonst würde eine einmalige Spitze das Aggregat unnötig groß rechnen. Sie dimensioniert stattdessen den Leistungspfad (Wechselrichter + Batterie-Entladeleistung). Die Ergebnis-Kachel „Batterie-Spitzenleistung" zeigt, dass dieser Pfad die Spitzenlast trägt.
Die Auslegungsgrößen (Modulzahl, Batteriekapazität, Aggregat-Nennleistung) gibt man nicht als Zielwert vor: man trägt auf der Registerkarte Komponenten je Baustein eine Stückzahl von–bis ein, und das Werkzeug rechnet diesen Variantenraum durch. Dort stehen auch die Geräte; das Stundenprofil steht im Aufklapper „Lastprofil über 24 Stunden" weiter oben in dieser Kachel. Das Ergebnis (Registerkarte Auslegung) wird nicht automatisch neu gerechnet: nach einer Änderung meldet der Knopf dort „↻ Eingaben geändert — alle Varianten neu berechnen". So kannst du Werte in Ruhe zu Ende eintippen.
PV-Ertrag stündlich aus PVGIS (6-Jahres-Mittel, inkl. Temperaturmodell). Standort-/Winkeländerung lädt neu (~12 s), danach gecacht.
Liefert den Monatstemperaturgang des Schranks — die zweite, völlig getrennte Standortgröße neben den Koordinaten. Sie entscheidet, in welchen Monaten das Temperaturfenster der Zellen das Laden überhaupt zulässt, und wirkt deshalb nur in der Betriebsart Netzgekoppelt. Die dazugehörigen Geräte (Klimatisierung, Schrank) stehen auf der Registerkarte Komponenten.
Felder, die in der gewählten Betriebsart nicht gelten, werden nicht ausgeblendet, sondern ausgegraut und auf ihren dann geltenden Festwert gesetzt — so bleibt sichtbar, welche Größen es gibt und welche davon im aktuellen Szenario fest sind. Der Grund steht jeweils im Tooltip des Feldes. Beim Zurückschalten kommen die vorher eingetragenen Werte unverändert zurück.
Die Rechnung bewertet jede Überbrückungsdauer einzeln: sortiere die Stunden eines Tages nach Preis, paare die günstigste mit der teuersten und ziehe den Wirkungsgrad-Abzug ab. Der Grenznutzen fällt monoton — dort, wo er die Kapazitätskosten schneidet, liegt das Optimum. Vier Effekte sind mitgerechnet und werden im Ergebnis getrennt ausgewiesen: Arbeitsersparnis, Leistungspreis-Ersparnis (Kappung minus Ladespitze!), einmalige Anschluss-Gutschrift und die Zyklen-Alterung.
Die Zyklenlebensdauer und der daraus abgeleitete Batteriepreis je kWh standen bis zum 04.08.2026 hier. Beides sind Eigenschaften des Batteriemoduls — sie stehen jetzt im Katalogeintrag des gewählten Moduls (Registerkarte Komponenten, Kachel Batteriemodule) und werden von dort gerechnet.
Aufbaukosten (PV/Batterie/Generator/Leistungselektronik) = reale Stückliste mit Markt-Katalogpreisen, einsehbar in der Registerkarte Auslegung → „Stückliste & Aufbaukosten". Brennstoffpreise je Art getrennt (Modell zieht den zum gewählten Brennstoff passenden; Default Stand Mitte 2026): Diesel 1,70 €/L (EU Weekly Oil Bulletin der EU-Kommission), Bio-/E-Methanol 1,10 €/L (IRENA Renewable Methanol + Methanex-Referenzpreis; erneuerbares Methanol — graues wäre ~0,55 €/L, am direkten CO₂-Faktor ändert das nichts, an der bilanziellen Zahl sehr wohl), grüner Wasserstoff 7,00 €/kg (European Hydrogen Observatory). CO₂-Faktoren je Art getrennt (dieselbe Logik wie beim Preis, damit dein Konzept und die Vergleichsbasen denselben Faktor benutzen) und seit dem 21.08.2026 durchgehend DIREKT: Diesel 2,64 kg/L, HVO 2,50 kg/L, Methanol 1,09 kg/L, Wasserstoff 0 kg/kg. Vorher standen Diesel und HVO direkt, Methanol und Wasserstoff bilanziell in derselben Spalte — ein Vergleich zwischen ihnen war damit keiner. Der bilanzielle Vorteil von Bio-Methanol und grünem Wasserstoff ist nicht verschwunden, er steht im Ergebnis in einer eigenen Zeile und ist dort als das benannt, was er ist: eine Bilanz über den Lebensweg, keine Messung am Auspuff. Wartung Aggregat (EUR/Betriebsstunde) ist die laufzeitabhängige Wartung — ohne sie sieht ein billiger Dauerläufer künstlich günstig aus. Betrachtungszeitraum (Default 10 a) ist der Zeithorizont für Lebenszykluskosten/LCOE — und gilt zugleich als Zeithorizont der Optimierung (ein gemeinsamer Wert, keine getrennten Horizonte mehr).